Block Links, Cards, Clickable Regions, Rows (Adrian Roselli)
Quelle / bibliografische Angaben
Blogartikel „Block Links, Cards, Clickable Regions, Rows, Etc.“ von Adrian Roselli. Der Titel enthält im Original „Etc.“; im Dateinamen weggelassen, weil ein abschließender Punkt nicht zulässig ist.
- Datum laut Seite: „originally posted February 17, 2020“, „Updated September 29, 2025“; Nachträge vom 23.02., 31.03., 01.04. und 18.08.2020
- URL: https://adrianroselli.com/2020/02/block-links-cards-clickable-regions-etc.html, abgerufen 2026-10-18 (über Firecrawl)
- Ausgewertet: Artikel und Updates; Kommentare nur die ersten fünf
Kurzfassung
Roselli zeigt mit Screenreader-Aufnahmen, warum ganze Karten in einem Link problematisch sind, und beschreibt den Pseudoelement-Ansatz samt Varianten für Bildreihenfolge und Zusatzbedienelemente.
Kernaussagen
- Alles im Link: Ohne
display: blockgibt es tote Bereiche; mit Unterstreichung ist der Block schwer lesbar. Im Test (Firefox 72, NVDA 2019.3.1) dauerte das Vorlesen eines solchen Links rund 25 Sekunden, bevor er als Link angesagt wurde. Beim Pfeiltasten-Lesen wird jedes Textstück als Link angesagt. - CSS:
a[href]::aftermitcontent: "",display: block,position: absoluteund allen vier Kanten auf 0. Nachteil: Text lässt sich nicht markieren. - Bildreihenfolge: Bild im DOM hinter der Überschrift, optisch per
display: flex; flex-direction: columnundimg { order: -1 }nach oben. Einer der wenigen Fälle, in denen Roselli Umsortieren per CSS befürwortet. - Zusatzbedienelemente: Platz lassen, etwa
::after { bottom: 3.75em }, damit eine tote Zone um den Zusatzbutton entsteht. - Buttons: Struktur in einem
<button>geht verloren; eine<h3>darin ist keine Überschrift mehr. - Tabellenzeilen: Lassen sich nach demselben Prinzip klickbar machen; ganze Zeilen klickbar zu machen, hält Roselli aber schon für ein Anti-Pattern.
- Smashing-Magazine-Beispiel (Update 23.02.2020): Ein
::beforeüber der ganzen Karte überdeckte sieben andere Links. Einfachste Lösung: Pseudoelement weglassen.
Eigene Einordnung
Die Stärke des Artikels sind die Screenreader-Aufnahmen und das ehrliche „context matters, test with your users“. Die getesteten Versionen (Firefox 72, NVDA 2019.3) sind alt; ob sich das Verhalten geändert hat, ist nicht geprüft.
Verknüpftes Wissen
Offene Fragen
- Die eingebetteten Videos und CodePens sind nicht ausgewertet.